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Norderney – Der neue Hotspot für Urlauber?

Seit einigen Jahren zieht es immer mehr Urlaubsgäste nach Norderney und die Insel ist mittlerweile fast genauso beliebt wie Sylt. Im Jahr 2014 wurden dort so viele Übernachtungen gezählt wie noch nie. Im folgenden Beitrag erfahren Reiseliebhaber, was es auf der Nordsee-Insel zu sehen gibt und wann sich ein Urlaubs-Trip am ehesten lohnt.

Lage und Klima

Norderney liegt in der Nordsee und gehört zu den Ostfriesischen Inseln. Sie ist mit einer Fläche von gut 26 Quadratkilometern und einer Länge von rund 14 Kilometern die zweitgrößte Insel dieser Inselgruppe. Etwa 85 Prozent der Inselfläche gehören außerdem zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer. Auf Norderney liegt die durchschnittliche Jahrestemperatur bei 8,7 Grad. Im Juli und August ist es dort mit einer durchschnittlichen Temperatur von 18 Grad am wärmsten. Pro Monat gibt es etwa 11,5 Regentage auf Norderney und im Frühjahr und Herbst muss man häufiger mit Stürme mit Orkanstärken und Sturmfluten rechnen. Der November ist der regnerischste Monat.

Sehenswürdigkeiten

  • - Flora und Fauna: Das schönste an Norderney ist die unberührte Landschaft. Es gibt auf der Insel über 500 verschiedene Pflanzenarten. In den feuchten Dünentälern der Inselmitte findet man Salzsümpfe und viele kleinere Moore. Auch die Tierwelt Norderneys ist sehr artenreich. Große Zugvogel-Schwärme rasten während der Zeit des Vogelzugs vor der Insel. Darüber hinaus können bei Ebbe Seehunde und Kegelrobben auf den Sandbänken beobachtet werden.
  • - Das Wattenmeer: Seit 2009 gehört der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer, in dem Norderney liegt, zum UNESCO-Welterbe. Mehrere Lehr- und Wanderpfade laden dazu ein, das Wattenmeer selbst zu erkunden. Außerdem werden im Nationalpark-Hausdie verschiedenen Lebensräume des Wattenmeers und der offenen Nordsee in Aquarien sowie in multimedial aufbereiteten Themenbereichen und auf interaktiven Schautafeln gezeigt.

 

  • - Seezeichen: Das Kap von Norderney ist ein Seezeichen. Es diente vor dem Bau des Leuchtturms als Landmarke zur Erkennung der Inseln von der Seeseite aus. Auf der Insel befinden sich außerdem einige Leuchttürme. Der größte von ihnen steht in der Inselmitte. Er ist heute das einzige aktive Seefeuer auf Norderney.

 

  • - Museen: Das Bade-Museum veranschaulicht die Badetradition des Nordseeheilbades. Es geht um die Badekultur Norderneys der vergangenen drei Jahrhunderte und um die Entwicklung des Inselortes zum heutigen Seebad Norderney. Im Fischerhausmuseum – dem Heimatmuseum der Insel - erfahren Besucher mehr über das Alltagsleben auf Norderney, über Sitten und Gebräuche sowie über die Norderneyer Seefahrertradition und den Fischfang.

 

  • - Bauwerke: Die Stadt Norderney ist von den Fassaden einer Vielzahl von Gebäuden geprägt, die  im 19. Jahrhundert im wilhelminischen Stil errichtetet wurden. Außerdem gibt es viele weitere Gebäude im Bäderstil, Klassizismus, Jugendstil und Biedermeier zu sehen, die die Ansicht der Stadt nachhaltig prägen.

 

Die beste Reisezeit

Im Winter kann es passieren, dass Urlauber die sonst häufig überfüllten Strände von Norderney sowie die Rad- und Wanderwege weitgehend für sich allein haben. Viele zieht es wegen genau dieser Einsamkeit während der kalten Jahreszeit auf die Insel, weshalb sie sich in den vergangenen Jahren mehr und mehr zum Winterreiseziel entwickelt hat. Da die Insel  mehr und mehr Sylt  nacheifert, gilt sie an manchen Ecken mittlerweile sogar als richtig hip. Sie ist ein perfekter Ort für den Sowohl-als-auch-Urlauber: Man hat hier die flache, leer gefegte Natur, die Einsamkeit und das raue Wetter, aber auch ein vorzeigbares Kulturleben, kleine Boutiquen sowie besondere Wellnessangebote und hervorragende Restaurants. Wer noch auf der Suche nach einem günstigen Angebot für den nächsten Urlaub auf Norderney ist, sollte einen Blick auf die Webseite von DER.COM werfen.



2. März 2016 18:42