Login

Ihr Ferienobjekt eintragen? Hier registrieren

Passwort vergessen?


Welche ostfriesische Insel ist die schönste?

Wie eine Perlenkette aufgereiht liegen die sieben ostfriesischen Inseln vor der Nordseeküste. Jede von ihnen hat ihre Vorzüge – aber welche passt am besten zu Ihrem Traumurlaub?

Borkum – Kurinsel mit Hochseeklima

Borkum ist mit 36 Quadratkilometern die größte der sieben Nordseeinseln und liegt am weitesten vor der Küste. Hier kann man Hochseeklima schnuppern – die Insel hat eine lange Tradition als Luftkurort. Die pollenarme und jodhaltige Luft ist besonders für Allergiker sehr angenehm und schmeichelt der Haut. Die Natur lockt mit schönen Dünen und langen, feinen Sandstränden – ganze 92 Prozent der Inselfläche gehören zum Nationalpark. Ein Vorteil von Borkum sind die niedrigen Preise, die nicht viel höher sind als auf dem Festland. 

Juist – das ostfriesische Zauberland

Die nur 500 Meter breite aber 17 Kilometer lange Insel Juist wird von den Ostfriesen auch „Töwerland“ – Zauberland – genannt. Das liegt an den wunderschönen, lang gezogenen weißen Sandstränden. Besonders eindrucksvoll ist die „Bill“, ein Sandriff auf der Westseite der Insel, wo Nordsee und Wattenmeer zusammentreffen. Auch die vielen Droschken, die auf der autofreien Insel als Taxis dienen, tragen zum märchenhaften Flair bei – die meisten Wege lassen sich aber auch gut zu Fuß oder mit dem Fahrrad bewältigen. Die Anfahrt mit der Fähre dauert überraschend lange, da durchs flache Wattenmeer einige Umwege genommen werden müssen. Alternativ bietet sich die Anreise mit dem Flugzeug an.

Norderney – in bester Gesellschaft

Norderney hat vor allem in Sachen Kulturprogramm und Partys, Shopping und Freizeitangeboten einiges zu bieten. Von den traditionellen sommerlichen Konzerten des Warschauer Symphonieorchesters bis zum inseleigenen Kasino, von Surfkursen bis zum Wellnesstempel – auf der belebten Insel findet jeder, wonach ihm der Sinn steht. Auch schöne historische Gebäude gehören mit zum Flair von Norderney, allen voran das älteste deutsche Nordseebad aus dem Jahre 1797. Über 14 Kilometer Strand bieten trotz florierendem Tourismus viel Platz für Badespaß.

Baltrum – Abgeschiedenheit und Ruhe

Baltrum ist die kleinste der ostfriesischen Inseln und ideal für alle, die wirklich mal abschalten wollen. Große Hotelanlagen oder Nachtleben gibt es hier nicht – hier fällt alles  eine Nummer kleiner und beschaulicher aus als anderswo. Beispielsweise gibt es auf Baltrum keine Straßennamen, sondern nur Hausnummern (insgesamt weniger als 350). Die Insel besteht aus einer riesigen Sandbank und bietet etwa vier Kilometer Badestrand, der bei Ebbe bis zu 300 Meter breit werden kann. Im Norden der Insel kann man auf gut ausgeschilderten Wanderwegen durch kalkreiche Dünentäler spazieren.

Langeoog – die Sonneninsel

Die lang gezogene Insel punktet mit schönen Sandstränden und 1.500 Sonnenstunden im Jahr. Zentrum des Eilands ist der einzige Ort, das Nordseeheilbad Langeoog. Wer den Rest der Insel erkunden will, kann überall Fahrräder ausleihen oder sich von Pferden kutschieren lassen. Ein imposanter Anblick sind die schottischen Hochlandrinder, die hier auf den Weiden grasen. Einen schönen Überblick über die Insel hat man auf der Melkhörndüne – mit 20 Metern Höhe eine der höchsten Erhebungen Ostfrieslands.

Spiekeroog – Dorfleben für Genießer

Für eine Nordseeinsel ist Spiekeroog ungewöhnlich grün: Im Ortskern wachsen alte Kastanien, in den Wäldchen findet man Kiefern, Eichen und Erlen und auf den Dünen dunkelgrüne Krähenbeeren. Das Inseldorf liegt ein Stück vom Hafen entfernt im Westen und ist mit seinen schmalen Straßen und schmucken alten Häuschen auffallend hübsch. Der Westen der Insel ist ein kultiger Treffpunkt für Surfer – auf dem völlig unbewohnten Rest der Insel findet man dagegen viel Ruhe und Natur. Sogar das Fahrradfahren wird auf der kleinen, autofreien Insel nicht so gern gesehen und ist tagsüber im Dorf sogar verboten. Stattdessen bekommt man überall Bollerwagen, mit denen man alles Nötige zum Strand transportieren kann, der einen Kilometer vom Örtchen entfernt liegt.

Wangerooge – Wellness und Schiffe gucken

Wangerooge – die als östlichste Insel streng genommen nicht zu Ostfriesland, sondern zum Landkreis Friesland gehört – heißt wörtlich übersetzt das „Wiesen-Eiland“. Neben der schönen Natur ist eine der Besonderheiten der Insel das „Schiffe gucken“. Hier kann man die größten Schiffe der Welt bestaunen, die nach Wilhelmshaven oder Hamburg unterwegs sind, von riesigen Frachtschiffen bis zu Öltankern. Außerdem sind Wellness- und Kurangebote eine Stärke der Insel, die seit 1804 zu den Seebädern zählt. Eine Attraktion der Insel ist außerdem der alte Leuchtturm, der neben seiner Funktion als Museum auch ein äußerst beliebter Ort zum Heiraten ist.

Für jeden Traumurlaub die passende Insel

Sie sehen, in der Nordsee findet sich für jeden Traumurlaub die passende Insel – egal ob für den Familienurlaub oder als Single, für den Strandurlaub oder ausgedehnte Wellness. Wer sich im Internet schlaumacht, kann auch zur Hochsaison günstige Angebote entdecken. Nur entscheiden, welche der Inseln am besten zu Ihnen passt, müssen Sie schon selbst.  



22. Juli 2016 07:23