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Merkmale der Lizenzen für Online-Casinos 2020

In Deutschland gibt es Millionen Menschen, die es vorziehen, in einem Online Casino zu spielen. Diese stellen sich hoffentlich die Frage, bei welchem Anbieter ihr Geld sicher ist, damit sie sich keine Sorgen um die Seriosität, Sicherheit und Vertrauenswürdigkeit machen müssen.

Denn eines ist sicher: Es gibt zur Zeit keine staatliche deutsche Glücksspiellizenz (nur einige wenige Lizenzen aus Schleswig-Holstein auf Landesebene) aber dennoch virtuellen Spielhallen wie Sand am Meer. Wem kann man vertrauen? Vor allem wenn es darum geht, sich einen Bonus zu sichern. Denn nicht nur seriöse Anbieter werben mit lukrativen Bonusangeboten wie denen auf bonus-jaeger.de, sondern auch die schwarzen Schafe.

Keine deutschen Lizenzen – Sind die Online Casinos ohne Regulierung am Start?

Es gibt in diesem Zusammenhang eine Aussage, die seit Langem online kursiert: Jeder, der online in einem Spielcasino Geld einzahlt und dort spielt, der spielt illegal und bewegt sich in einem unregulierten Markt. Von den Politikern wird dies immer wieder gern behauptet, ebenso wie von den Lobbyisten der Lottogesellschaften.

Doch dem kann ganz klar widersprochen werden. Denn die Online Anbieter unterliegen – bis auf einige skurrile Ausnahmen – staatlichen Regulierungsbehörden. Von vielen Ländern werden weltweit Glücksspiellizenzen vergeben, worunter sich auch einige Exoten befinden, wie zum Beispiel Antigua. Auch Curaçao war zu Beginn sehr beliebt, doch wie so oft kommt es auf die kleinen Unterschiede an.

Die Unterschiede: Über welche Lizenz verfügt der Anbieter?

Oft kommt bei den Spielern die Frage auf, ob die Lizenzen von der Isle of Man oder von Curaçao ebenso vertrauenswürdig sind wie die der Malta Gaming Authorization. Hier muss einmal ein wenig ausgeholt werden. Geht es um die Lizenzen in Europa, dann gilt die UK Gambling Commission noch immer als eine der strengsten Regulierungsbehörden.

In Sachen Jugend- und Spielerschutz, Geldwäsche und Werbung gilt die Regulierungsbehörde als eine, die immer wieder streng durchgreift und sogar Strafen in Millionenhöhe gegen einzelne Anbieter ausspricht. Sogar bekannte Anbieter wie Casumo und Videoslots hat es bereits getroffen.

 Gehen wir jetzt einmal auf die Unterschiede der verschiedenen Lizenzen von Malta, Gibraltar, der Isle of Man und Curacao ein.

Die Glücksspiellizenz von Malta (MGA)

Von der Malta Gaming Authority werden unterschiedliche Glücksspiellizenzen vergeben. Ein Anbieter, der eine solche Lizenz hält, muss eine Jahresgebühr von mindestens 25.000€ aufbringen, auf die dann noch 5.000€ Verwaltungsgebühren kommen, die für die Lizenz-Beantragung fällig werden. Die Gebühren sind je nach Art derOnline Casinos und Software-Hersteller gestaffelt. Zudem erhebt Malta ebenso wie andere Länder eine Steuer auf den Brutto-Spielertrag. Diese Steuer beträgt je nach Umsatzhöhe und Lizenzart zwischen 0,4% und 0,5%. Darin sind jedoch die normalen Unternehmenssteuern noch nicht enthalten.

Für die Beantragung einer Online Casinolizenz werden angeblich mindestens 40.000€ fällig, während die Spielehersteller mit bis zu 100.000€ für die Beantragung rechnen müssen.

Dabei macht die MGA verschiedene Vorgaben im Bereich des Spielerschutzes sowie der technischen Überprüfung der virtuellen Spielhalle. Bezüglich des Spielerschutzes müssen die Betreiber zumindest die Möglichkeit einräumen, gewisse Limits zu setzen (Einsatz, Verlust und/oder Wettlimit). Zudem muss die Option des Selbstausschlusses vorhanden sein. Fazit ist, dass jedes Online Casino, das eine Lizenz der MGA aufweist, absolut sicher und vertrauenswürdig ist.

Gibraltar – Gibraltar Regulatory Authority

Insgesamt hat Gibraltar 34 Glücksspiellizenzen zu vergeben. Vergeben wurden diese an Online Casinos, Sportwetten-Anbieter und relativ viele Software-Hersteller. Die Auflagen zum Spielerschutz, Werbung, Datenschutz und der technischen System-Überprüfung setzt die Regulierungsbehörde äußerst streng durch. Die Kosten für eine Glücksspiellizenz pro Jahr belaufen sich auf rund 100.000 britische Pfund (rund 117.000€) und zusätzlich muss der Lizenzinhaber jährlich noch 0,15% vom Bruttospielertrag an Steuern abführen.

Die technischen Systeme für die angebotenen Spiele und für die Banking-Optionen muss der jeweilige Lizenzinhaber bereitstellen. Zusätzlich müssen noch alle Systeme von einem unabhängigen Drittanbieter überprüft und zertifiziert werden. Was die Werbung angeht, so darf der Lizenzinhaber den potenziellen Kunden das Glücksspiel nicht aufdrängen.

In Bezug auf den Spielerschutz gibt die Behörde umfangreiche Auflagen vor und zudem muss ein direkter Link zu einer Hilfsorganisation auf der Casinowebseite zu finden sein, die sich mit der Spielsucht beschäftigt. Außerdem muss die Erstellung von Limits sowie der Selbstausschluss möglich sein. Fazit ist, dass die Anbieter mit einer Glücksspiellizenz von Gibraltar als sehr vertrauenswürdig einzustufen sind.

Curaçao - Curaçao eGaming License

Von derRegulierungsbehörde Curaçao werden unterschiedliche Lizenzen vergeben. Die höchste Lizenz kostet 40.000€, wobei die Anbieter in den ersten zwei Jahren jeden Monat 5.600€ abführen müssen. Im Anschluss wird der Satz neu verhandelt. Aber dennoch ist diese Glücksspiellizenz die günstigste am Markt.

Ansonsten ist diese Lizenz als eher schwach einzuschätzen, zumindest in Bezug auf die Kontrollen.

Nur wenige Regelungen bestehen zum Spielerschutz und es ist nicht zwingend notwendig, die Möglichkeit der Limit-Erstellung anzubieten. Auch ist nicht festgelegt, in welchem Rahmen die technischen Überprüfungen der Systeme stattfinden müssen. Fazit ist, dass die Sicherheitseinstellungen nicht umfassend genug sind.

Isle of Man – Gambling Supervision Commission

Der Antrag auf die Lizenz kostet 5.000 Pfund und wird diese erteilt, dann werden nochmals 35.000 bis 50.000 Pfund fällig, wobei sich die Höhe nach dem Umfang der Lizenz richtet. Wie auch in Gibraltar wird eine Steuer auf den Bruttospielertrag erhoben. Es sind 0,10% bis 0,15% pro Jahr.

Die Gambling Supervision Commission hat die Aufgaben, die iGaming-Branche frei von Kriminalität zu halten und darauf zu achten, dass die Jugendschutzbedingungen eingehalten werden. Ebenfalls unterliegt die Fairness der Spiele ihrer Aufsicht. Zudem müssen die Systeme und Plattformen von externen Unternehmen geprüft werden.

Ebenfalls gelten hier wie in Gibraltar strikte Auflagen bezüglich der Werbung und des Jugendschutzes. Neben der Option des Selbstausschlusses, müssen dem Spieler Möglichkeiten der Limit-Setzung geboten werden. Hier kann der Anbieter selbst entscheiden, ob Setz-, Einzahlungs- oder Verlust-Limit.

Fazit ist, dass die Online Casinos mit einer Glücksspiellizenz der Isle of Man als vertrauenswürdig einzuschätzen sind.

Letztendlich handelt es sich bei den hier vorgestellten Glücksspiel-Lizenzen um Konzessionen, denen jeder Spieler vertrauen kann. Das heißt, die Anbieter können nicht einfach machen, was sie wollen, sondern sie müssen die Gewinne auszahlen.

Fazit zu den Lizenzgebern

Eine Lizenz dieser Art ist viel wert, und das wissen auch die Anbieter. Denn sie möchten ihre Lizenz nicht verlieren und werden somit eine Beschwerde verhindern.
Unter dem Strich ist die Behörde von Curaçao zwar nicht so gut aufgestellt wie Malta, Gibraltar und Isle of Man, aber bei starken Verfehlungen greifen alle vier Behörden strikt ein.

Feb. 24, 2020, 5:59 a.m.