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Arbeiten auf einer Insel

Wenn man vom Arbeiten auf der Insel spricht, dann denken viele Leser und Leserinnen vermutlich an einen Traumurlaub. Die älteren Leser dieses Artikels verbinden vielleicht Gefühle aus dem Film „Cocktail“ mit Tom Cruise damit. Das Arbeitsgefühl kann sich wie selbstverständlich in Freizeit einfühlen. Das Arbeiten auf der Insel muss jedoch nicht gleichbedeutend sein mit einem Strandurlaub. Besonders wenn es um die Arbeit an einem Strand der Nordsee geht, können aus der Ferne bereits die vielen Bohrtürme gesehen werden. Der Arbeitsalltag auf einer Ölplattform unterscheidet sich vermutlich gewaltig zu jenem bei einem Sommerjob als Kellner in einem Strandkaffee.

Expertenberatung bei den Abrechnungsmodalitäten einholen

Wer sich allerdings die Baulohn Abrechnung beider Arbeitsmöglichkeiten mag überrascht sein. Es ist bekannt, dass auf einer Bohrinsel in der Nordsee viel gezahlt wird. Allerdings lässt sich die Lebensqualität nicht mit jener einer Tätigkeit am Strand vergleichen. Außerdem liegt bei der Abrechnung nicht immer jene des Trinkgeldes zugrunde. Was die steuerliche Gestaltung betrifft, so gibt es wohl bei beiden Möglichkeiten Gestaltungsoptionen. Das Arbeiten auf einer Insel ist somit immer zweideutig zu verstehen. Als Arbeitnehmer hat man allerdings die Option zwischen beiden Möglichkeiten frei zu wählen. Ein Aspekt, der die beiden Jobmöglichkeiten aber vereint ist die Abrechnungsmodalität. Beide Arbeitsverhältnisse sind praktisch mit einem Expat-Status ausgestattet.

Steuerliche Verhältnisse beim Arbeitseinsatz auf einer Insel klären

Die Besonderheit einer Arbeitsmöglichkeit auf einer Ölplattform nimmt noch eigene Verhältnisse an da zum Beispiel die Frage der Ansässigkeit geklärt werden muss. In den meisten Dienstverträgen ist jedoch vereinbart, dass der Arbeitsort am Firmenstandort des Unternehmens liegt. Somit ist das Arbeitsverhältnis auch an einen Vertragsstaat gebunden und unterliegt der ortsgemäßen Steuer des Landes. Ist der Arbeitsort auf der Insel selbst, dann wird man sich dieser Frage stellen können, da eine Bohrinsel in Hoheitsgewässern liegen kann. Welcher Staat in diesem Fall das Besteuerungsrecht bei der Abrechnung unterliegt, müssen Experten klären. Leichter fällt die Besteuerung des Arbeitslohnes bei einer Tätigkeit auf einer Insel. Liegt diese Insel in einem Steuerparadies, dann hat der Dienstnehmer natürlich steuerliche Vorteile. Der Monatsverdienst wird geringer besteuert. Der Arbeitsstrandurlaub an der Nordsee unterliegt jedoch den Anrainerstaaten und damit einer normalen Steuerlast.

Dec. 14, 2020, 5:34 p.m.