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Die Nordsee – faszinierendes Wattenmeer und ein Klima, das die Abwehr stärkt



Wir lieben den Norden und seine Gewässer. Und auch, wenn die Ostsee ein sehr beliebtes Reiseziel ist – sowohl bei deutschen Urlaubern als auch bei Touristen – und vielfältige Möglichkeiten bietet, ihre raue Schwester, die Nordsee, ist ebenfalls unbedingt einen Besuch wert. Hoch im Norden gehen die Landschaften fließend ineinander über. Man bemerkt es kaum, wenn man Deutschland verlassen hat und auf einmal im schönen Dänemark ist. Dennoch hat es viele Vorteile, sich in einem Ferienhaus Dänemark (die beliebteste Art, Urlaub zu machen) einzuquartieren.

Dänemark lohnt sich

Die Dänen sind nicht nur extrem gastfreundlich und haben das Hygge Gefühl erfunden, das wir in unseren Wohnzimmern nachzuahmen versuchen. In Dänemark herrscht auch im Winter ein vergleichsweise mildes Klima und die Temperaturen sinken kaum unter den Gefrierpunkt. Zudem sind die meisten Strände dann für Hunde offen, die sich endlich einmal richtig austoben können. Dänemark hat einen großen Anteil am Wattenmeer, das im Wirkungsbereich der Gezeiten liegt und etwa 9000 km² groß, 450 km lang und bis zu 40 km breit ist. Es handelt sich um eine einzigartige Landschaft, die 2014 als UNESCO Weltnaturerbe anerkannt wurde.

Das Wattenmeer – einzigartige Landschaft

Das Naturerbe Wattenmeer: Auf den ersten Blick mag es einfach wie ein riesiges Schlammfeld erscheinen. Bei näherer Betrachtung werden Sie jedoch feststellen, dass hier zehntausend verschiedene einzellige Organismen, Pilze, Pflanzen und Tiere leben. Diese einzigartige Welt ist wirklich faszinierend. Hier finden Sie Muscheln, Krabben, Wattwürmer und Robben sowie eine unglaubliche Anzahl von Vögeln. Als eines der wichtigsten Gebiete für Zugvögel ruhen sich jedes Jahr zwischen 10 und 12 Millionen Vögel im Wattenmeer aus, und manchmal sind 6 Millionen Vögel gleichzeitig anwesend. Dies sind nur einige Gründe, warum die deutschen, niederländischen und dänischen Teile des Wattenmeeres zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurden.

Ist das Wattenmeer in Gefahr?

Wie an vielen bemerkenswerten Orten der Welt sind die Folgen rücksichtsloser Industrie und Landwirtschaft auch im Wattenmeer zu spüren. Schadstoffe, Plastikmüll und Überfischung, aber auch der durch den Klimawandel steigende Meeresspiegel stellen das sensible Ökosystem auf die Probe. Als Reaktion bauten die Menschen größere Dämme und Deiche und verwendeten häufig Stein und Beton, was oft mit einer erheblichen Zerstörung der Natur einherging.

Glücklicherweise sind viele dieser Maßnahmen, wie das Dämmen großer Wattenmeerflächen, nicht mehr zulässig. Wie können wir das Wattenmeer erhalten? Auf den Watteninseln sowie an der Küste setzen sich die Menschen seit einiger Zeit für den Umweltschutz ein: Durch den Einsatz von Elektrobussen, die Einschränkung des Autoverkehrs in einigen Gebieten, Fähren mit Flüssiggas (LNG) zwischen Emden und Borkum, ein Pfandsystem für Kaffeetassen auf Spiekeroog oder die Förderung eines bewussten Einsatzes von Kunststoff auf Föhr - es gibt eine Vielzahl von Ansätzen.  Wenn Sie schon einmal an der Nordsee waren, kennen Sie sicherlich den Anblick der riesigen Windparks, die erneuerbare Energien produzieren. Das Wattenmeer soll bis 2030 klimaneutral sein, wie die Grenzländer Dänemark, Deutschland und die Niederlande gemeinsam beschlossen haben.

Wie man das Wattenmeer erkundet

Bei einem Urlaub an der Nordsee sollten Sie einen Ausflug ins Wattenmeer nicht verpassen. Es gibt eine breite Palette zertifizierter Ausflüge, um die Robbenbänke zu besuchen oder Vögel und Meeressäuger zu beobachten. Wie immer beim Betreten eines „fremden“ Lebensraums ist es wichtig, die Flora und Fauna nicht zu stören. Daher ist das Begleitpersonal speziell geschult. Doch auch, wenn Sie allein an den Strand fahren und auf eigene Faust das Watt entdecken, sollten Sie Rücksicht nehmen.

Hinterlassen Sie keinen Müll und schützen Sie die bewachsenen Dünen, indem Sie sie nicht betreten oder die Hunde dort einfach laufen lassen. Nehmen Sie Rücksicht auf die Tierwelt und auch auf die Pflanzen. Wählen Sie eine umweltfreundliche Unterkunft und setzen Sie alle Regeln rund um ein nachhaltiges Leben auch im Urlaub um.

Warum ein Urlaub an der Nordsee gerade jetzt eine gute Idee ist

Wenn Sie achtsam im Watt und an den Stränden unterwegs sind, schützen Sie nicht nur die Landschaft vor Ort, sondern auch sich selbst. Mehr Achtsamkeit sorgt nämlich dafür, dass Sie sich mit der Natur verbinden und diese noch intensiver ihre heilsame Wirkung entfalten kann. Ein Urlaub an der Nordsee wird Sie immer dazu bringen, sehr viel draußen unterwegs zu sein anstatt durch eine Stadt zu schlendern, deren Luft voller Abgase ist. Der Wind bringt frische Luft hoch aus dem Norden und strapaziert Ihren Körper in genau dem richtigen Maß, sodass er sein Immunsystem trainieren kann.

Nordseeklima macht gesund

Die salzige Luft, die  hohe UV-Strahlung (Sonnenschutz nicht vergessen!) und die feuchte Luft sind Herausforderungen für den Körper und für das Immunsystem. Besonders Menschen mit chronischen Erkrankungen der Atemwege oder der Haut profitieren davon. Der Wind fordert das Abwehrsystem. Der Körper spürt Kältereize, denen er sich widersetzen muss. Wer am Nordseestrand spazieren geht, dessen Organismus kommt erst richtig in Fahrt. Im Vergleich zu anderen Urlaubsorten wird es nie richtig heiß oder schwül, was für den Kreislauf ebenfalls eine Wohltat ist. Ein Urlaub an der Nordsee ist folgerichtig zu jeder Jahreszeit eine gute Idee.

 

Jan. 27, 2021, 5:31 p.m.