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Nachhaltigkeit im Urlaub – 6 Tipps, um mit gutem Gewissen zu verreisen

Ob nun der Strandurlaub an der Nordsee oder eine Erlebnisreise durch die Metropolen dieser Welt – Reisen macht nicht nur Spaß, sondern erweitert auch den eigenen Horizont. Auf der gesamten Welt erfreut sich der Tourismus großer Beliebtheit. Allerdings kann die eigene Reiselust mitunter auch negative Auswirkungen auf das Urlaubsziel haben. Um aber nicht gänzlich auf das Reisen zu verzichten, damit die Umwelt geschützt wird, kann für den nächsten Trip die Nachhaltigkeit einfach mehr in den Fokus gerückt werden. Denn Nachhaltigkeit lässt sich eben nicht nur im Alltag, sondern auch hervorragend auf Reisen praktizieren.

Nachhaltiger Tourismus – Was ist das?

Der nachhaltige oder auch sanfte Tourismus liegt mittlerweile im Trend, der den Reisenden nicht nur ein gutes Gefühl vermittelt, sondern auch eine Alternative darstellt, von der insbesondere die Umwelt profitieren kann. Diese Art von Tourismus zielt darauf ab, die eigene Reiselust zu befriedigen, dabei jedoch keinen Schaden an Umwelt und Kultur am Reiseziel zu verursachen. Vielmehr wird durch den sanften Tourismus die Region der Destination noch gefördert, sodass jegliche ökonomischen, sozialen und ästhetischen Bedürfnisse erfüllt werden, während zugleich kulturelle Integrität, ökologische Vorgänge und Biodiversität erhalten bleiben. Der nachhaltige Tourismus ist demnach das Gegenteil vom Massentourismus und kommt in erster Linie der Umwelt zugute.
Doch wie genau lässt sich nun das Thema Nachhaltigkeit mit den eigenen Urlaubsplänen kombinieren?

Nachhaltigkeit bei der Urlaubsplanung

Bereits vor dem Reiseantritt können einige Faktoren berücksichtigt werden, um der Umwelt etwas Gutes zu tun. Weit entfernte Ziele sollten demnach noch einmal überdacht werden. Denn ein nahegelegener Urlaubsort spart nicht nur Zeit, sondern schont auch die Umwelt. Vor allem Flugreisen oder auch Kreuzfahrten können als umweltschädlich betrachtet werden. Deshalb empfiehlt es sich, wenn möglich auf das Flugzeug zu verzichten. In hohen Flughöhen sind die Treibhausgase weitaus schädlicher für die Umwelt als beispielsweise die Abgase am Boden. Statt sich also in den Flieger zu setzen, kann auf das Auto oder andere Verkehrsmittel zurückgegriffen werden – sofern die ausgewählte Destination es erlaubt.

Gerade bei der Wahl des Reiseziels können dementsprechend auch nahe Destinationen in Betracht gezogen werden. Denn selbst in Deutschland oder Europa lassen sich einige schöne Urlaubsziele finden, an denen es nicht nur viel zu entdecken gibt, sondern die sich auch hervorragend anbieten, um einfach mal nur zu entspannen. Herrlich zum Relaxen eignen sich beispielsweise die Strände an der Nordsee.
Im Hinblick auf die Nachhaltigkeit sollte auch von Pauschalreisen oder All-inclusive-Urlauben abgesehen werden. Vor allem letztere Variante zielt darauf ab, die meiste Zeit im gebuchten Hotel zu verbringen. Dabei gibt es in der Region sicherlich einige Restaurants, Cafés und Bars, die von der lokalen Bevölkerung betrieben werden und die von dem Tourismus profitieren sollten.

Nur das Wichtigste einpacken

Wer nur mit einem leichten Gepäck verreist, reist nachhaltig. Ganz gleich, ob nun mit dem Auto, Flieger oder einem anderen Verkehrsmittel – mehr Gepäck bedeutet immer mehr Energie/Benzin und somit auch mehr CO2. Der gepackte Koffer sollte deshalb noch einmal kontrolliert werden, ob sich in diesem tatsächlich nur das Nötigste befindet.

Auf Nachhaltigkeitssiegel achten

Preis und Ausstattung spielen bei der Unterkunft sicherlich eine wichtige Rolle. Aber Hotel und Co. sollten zudem ein Nachhaltigkeitssiegel besitzen. Auf vielen Buchungsportalen lassen sich die kleinen Icons mittlerweile bei vielen Unterkünften finden. Zu den drei etablierten Gütesiegeln gehören die blaue Flagge, TourCert und Viabono.

Trinkwasser auf nachhaltigen Reisen

Ob nun in Deutschland oder in fremden Ländern – auch auf Reisen muss der Körper regelmäßig mit Flüssigkeit versorgt werden. Da aber nicht in allen Ländern das Trinkwasser unbedenklich genossen werden kann, empfiehlt es sich für den nächsten Urlaub einen Wasserfilter im Gepäck zu haben. So kann in nachhaltiger Weise auch auf den Kauf von Wasserflaschen verzichtet werden. Mehr Informationen zu Wasserqualität, Wasserfilter und nachhaltiges Trinkwasser lässt sich beim Onlineshop Vitalhelden.de finden.

Google Maps und Reiseblogs nutzen

Landkarten und Reiseführer in gedruckter Form sind alles andere als nachhaltig. Dementsprechend sind diese Helfer zu vermeiden. Denn schließlich geht es auch digital – dank Google Maps und Co. So können nicht nur Ressourcen geschont, sondern auch das nachhaltige Handeln optimiert werden.  

Zudem empfiehlt es sich bereits vor Reiseantritt den Urlaubsort genauer kennenzulernen. Kultur, Geschichte, Natur, Landessprache – alles Faktoren, die wichtig sind. Vor allem einzelne und wichtige Worte der jeweiligen Sprache sollten vorab beherrscht werden. 

Umweltfreundliche Erkundungstouren

Am Urlaubsort angekommen, müssen die verschiedenen Sehenswürdigkeiten nicht mit dem eigenen Auto oder einem Mietwagen erkundet werden. Mit Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln lassen sich diese Touren umweltfreundlich realisieren.

Natur und Umwelt respektieren

Geschützte Tiere und Pflanzen gibt es an fast jedem Urlaubsort. Eine ausführliche Recherche schafft Klarheit und sorgt dafür, dass achtsam mit der Natur umgegangen wird. Zudem sollten Tiershows gemieden werden, sofern diese mit einer Quälerei der Tiere verbunden sind. Ebenfalls ist beim Kauf von Souvenirs darauf zu achten, dass keine gefährdeten Tier- oder Pflanzenarten vertrieben werden.
Wie auch im Alltag, gilt es auch im Urlaub, Müll zu vermeiden und diesen stets richtig zu entsorgen. Dementsprechend sollte auf Plastikverpackungen verzichtet und zudem auf regionale Produkte zurückgegriffen werden.

Jan. 20, 2023, 6:43 p.m.